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Verein zur Förderung der Friedhofskultur in Wismar e. V

Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen “Verein zur Förderung der Friedhofskultur in Wismar” und soll alsbald in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz “e.V.”. Der Vereinssitz befindet sich in Wismar, Wiesenweg 69b, 23970 Wismar. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen oder Gewinnanteile aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege auf dem Friedhof in Wismar. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Verständnis für den notwendigen Schutz des denkmalgeschützten Wismarer Friedhofes in allen Kreisen der Bevölkerung zu entwickeln, stärken und zu fördern.
Für den Verein stellt der Friedhof ein Kulturerbe dar, das es zu erforschen, erhalten und zu pflegen gilt. Der Verein bezweckt einen wirksamen Schutz der Gesamtanlage und der baulichen Einrichtungen, insbesondere die Erhaltung, Restaurierung und Konzeptentwicklung der Mausoleen und des Leichenwärterhauses. Historische Grabanlagen berühmter Persönlichkeiten sowie künstlerisch wertvolle Grabstätten werden mithilfe des Vereins
erhalten und gepflegt. Dafür werden durch Spendenakquise finanzielle Mittel bereitgestellt, die ausschließlich der Förderung und dem Erhalt der Friedhofsanlage dienen.

3. Der Verein soll im Rahmen dieser Aufgabe der Verdrängung des Todes aus dem öffentlichen Bewusstsein entgegenwirken und auf die Geschichte des Friedhofes und seine Friedhofskultur aufmerksam machen. Dazu gehört das Auffinden neuer, geeigneter Nutzungen und Träger für gefährdete Objekte bzw. ihre Übernahme in zeitweilige oder dauerhafte Pflege (z.B. durch Patenschaften).

4. Die Arbeit des Vereins soll in Kontakt mit allen Institutionen erfolgen, die mit gleicher Zielsetzung arbeiten, insbesondere im engen Kontakt und Austausch mit den zuständigen Ämtern.

5. Der Verein übt seine Tätigkeit aus, in dem er mit allen publizistischen und öffentlichkeitswirksamen Möglichkeiten auf lokaler Ebene die Gedanken der Pflege und Erhaltung des Wismarer Friedhofes vertritt. Dazu gehören geführte Friedhofsrundgänge, Vorträge und andere Veranstaltungen (z.B. Tag des Friedhofs).

6. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Aufnahme
Mitglied des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, wenn sie die Zwecke des Vereins unterstützen. Natürliche Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Die Anmeldung zur Aufnahme ist schriftlich an den Vereinsvorsitzenden zu wenden. Der über den Antrag zusammen mit dem Vorstand endgültig entscheidet. Ein Anspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht. Der Antrag auf Aufnahme des  Antragstellers kann ohne Begründung abgelehnt werden. Der Antrag soll bei natürlichen Personen den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers enthalten. Der Antrag juristischer Personen soll den Namen der juristischen Person sowie Angaben über deren gesetzliche
Vertreter enthalten.

2. Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft natürlicher Personen endet
a) mit dem Tod des Mitglieds,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Ausschluss aus dem Verein.
Die Mitgliedschaft juristischer Personen endet:
a) mit der Liquidation der juristischen Person,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Ausschluss aus dem Verein.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands und ist nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig (Stichtag 31. Oktober). Ein Mitglied kann insbesondere durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden, wenn es mit den fälligen Beiträgen länger als 2 Jahre im Rückstand ist oder gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf zunächst 20,00 € im Jahr und ist bis zum 30.06. eines jeden Kalenderjahres zu zahlen. Tritt ein Mitglied dem Verein im Laufe eines Kalenderjahres bei, so ist ebenfalls der volle Jahresbeitrag zu entrichten.
Rentner / Schüler / Studenten und Schwerbehinderte (Ausweis) zahlen einen Jahresbeitrag von 10.00 €. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit können von der Mitgliederversammlung geändert werden.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1. der Vorstand, der aus dem a) Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Schatzmeister
d) dem Schriftführer besteht.
2. die Mitgliederversammlung.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam durch den Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.

§ 6 Der Vorstand

1. Aufgaben
Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Ihm obliegen die Geschäftsführung, die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Verwaltung des Vereinsvermögens.
Er hat des Weiteren folgende Aufgaben:
1. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen,
2. Einberufung der Mitgliederversammlung,
3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
4. Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung eines
Jahresberichts,
5. Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen,
6. Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.
7. Der Vorstand bestimmt die Richtlinien der Vereinsarbeit.

2. Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

3. Beschlussfassung des Vorstandes
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellv. Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich oder durch Telefax einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellv. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung
sein Stellvertreter. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

§ 7 Die Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme.

1. Aufgaben
Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste
Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstand; Entlastung des Vorstands;
2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages;
3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes;
4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
5. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstand;
6. Ernennung von Ehrmitgliedern.
In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschießen. Der Vorstand kann in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

2. Einberufung
Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Darüber hinaus sollen Mitgliederversammlungen einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

3. Beschlussfassung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Der Schriftführer fertigt über jede Mitgliederversammlung ein Protokoll an, die von den anwesenden Vorstandsmitgliedern unterzeichnet und zu den Akten gelegt wird. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der eingeladenen Mitglieder anwesend sind. Sie entscheidet mit Stimmenmehrheit.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 1/10 aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

§ 8 Ehrenmitglied

Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes eine Persönlichkeit, die sich besonders um das Wohl des Wismarer Friedhofs verdient gemacht hat, zum Ehrenmitglied wählen. Diese haben dieselben Rechte wie andere Mitglieder. Die Wahl zu einem Ehrenmitglied obliegt der Mitgliederversammlung.

§ 9 Satzungsänderung, Auflösung des Vereins

Über Vorschläge zu Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereins hat die Mitgliederversammlung zu entscheiden.
Die Vorschläge sind den Mitgliedern mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung, auf der sie beschlossen werden soll, mitzuteilen.
Der wesentliche Teil von § 2 (Zweck) ist nicht veränderbar. Die Satzungsänderung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der eingeladenen Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Bei Wegfall des Vereinszwecks oder Verlust der Rechtsfähigkeit hat der Vorstand den Verein aufzulösen. Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen, wenn mit Zwei Drittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen wird. Bei Auflösung oder Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das gesamte Vereinsvermögen an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege. Diese habe es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke
zu verwenden.
Die Rechte Dritter, insbesondere die Bildrechte und die Rechte am eigenen Wort, bleiben hiervon unberührt.

§ 10 Beschluss der Satzung

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 21. Mai 2014 errichtet.
Wismar, den 21. Mai 2014